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Der DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald, bestehend aus den beiden Landkreisen Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald südlich und südöstlich von Berlin, rief im Jahre 2000 seine rotkreuzgeschichtliche Sammlung ins Leben.
Seit 2014 hat das Rotkreuzmuseum die Rechtsform einer Stiftung: die „Stiftung Rotkreuz-Museum im Land Brandenburg“ ist als Nr. 213 in das Stiftungsverzeichnis des Landes Brandenburg eingetragen. Stifter ist der DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald; erster Zustifter wurde der DRK-Landesverband Brandenburg.
Ziel der Sammlung ist es, Geschichte und Tätigkeit des Roten Kreuzes von seinen Anfängen bis heute und in seiner weltumspannenden Aktivität zu dokumentieren. Dazu trägt sie Dokumente, Bücher, Ausrüstungsgegenstände, Auszeichnungen, Unterrichtsmaterial, kurz: alles, was einen Bezug zum Roten Kreuz hat, zusammen. Ein Sammelschwerpunkt liegt auf der Geschichte des Roten Kreuzes in Brandenburg und im ehemaligen Preußen.
Seit Mai 2007 verfügt das Rotkreuzmuseum über eigene Räumlichkeiten, die 2012 erweitert wurden. Auf rund 200 qm zeigt eine ständige Ausstellung die regionale und weltweite Geschichte und Gegenwart der Rotkreuz-Bewegung. Daneben unterhält das Rotkreuzmuseum eine öffentlich zugängliche Spezialbibliothek. Zu ihrem Bestand gehören Monographien und Zeitschriften zur nationalen und internationalen Rotkreuzgeschichte, „graue Literatur“ sowie Archivgut unterschiedlicher Provenienz.
Desweiteren ist die Sammlung des Rotkreuzmuseums Grundlage für thematische Ausstellungen, die Rotkreuzmitgliedern und der interessierten Bevölkerung Gegenwart und Vergangenheit des Roten Kreuzes näher bringen soll.
Das Museum ist montags, mittwochs und freitags von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Termine am Wochenende oder zu jeder anderen Zeit können individuell vereinbart werden: 0151 – 1559 1977 oder museum(at)drk-fs.de.